Energiepreise bald unbezahlbar?

Man hört ja dieser Tage viel von weiterhin steigenden Energiekosten. Betrachtet man die Prognosen, wie lange unsere Reserven an fossilen Energieträgern noch reichen werden, erscheint es auch durchaus plausibel, dass die Energiekosten wohl bald ins Unermessliche steigen werden. Dass die Versorger aber regelmäßig ihre Preise nach oben hin „korrigieren“ ist mir nicht ganz so einleuchtend.

Die geförderte Menge an Öl, Gas und Kohle ist so hoch wie nie und die Preise auf dem Weltmarkt schwanken bei Weitem nicht so stark, wie die der meisten Energieversorger. Warum also sollen wir ständig teurere Stromtarife akzeptieren? Bei meiner Recherche zu dem Thema bin ich Websites gelandet, die einen Gaspreis Vergleich  und ebensolchen für Strom oder Heizöl anbieten. Da waren die Preise zum Teil deutlich günstiger als das, was ich von meinem kommunalen Versorger gewöhnt bin. Nicht, dass ich nicht erwartet hätte, dass es Preisunterschiede gäbe, aber Differenzen von zum Teil mehr als 30 Prozent entbehren meines Erachtens nach jedweder logischer Begründung. Vor allem waren es nicht die vier großen, überregionalen Versorger, die am billigsten waren, sondern einige kleine und ein paar ausschließlich online tätige Strom- und Gasanbieter. Sicher, die sparen sich durch den reinen Online-Handel hohe Verwaltungs- und Servicekosten, aber das allein kann nicht eine so hohe Preisdifferenz rechtfertigen.

Letztlich habe ich keine allgemeingültige Erklärung zur Preisgestaltung der einzelnen Anbieter gefunden und will hier auch keine Mutmaßungen anstellen. Fest steht, noch sind die Energiepreise bezahlbar, wenn man nur den richtigen Versorger wählt. Ich habe direkt nach dem Vergleich gewechselt, da ich das Glück hatte, schon in der Kündigungsfrist meines aktuellen Vertrags zu sein und kann nur jedem empfehlen, zumindest einmal einen Gaspreis Vergleich oder Stromvergleich durchzuführen. In den meisten Fällen wird es sich lohnen.