Internet-Flatrate mit DSL

Bei den meisten Breitbandanschlüssen handelt es sich um DSL Anschlüsse, Alternativen wie beispielsweise Internet über das Fernsehkabel spielen eine untergeordnete Rolle. Es verwundert daher nicht, dass die Zahl der DSL Anbieter ständig wächst. Als Tarifmodell hat sich die Internet-Flatrate klar durchgesetzt. Tarife mit zeitabhängiger Abrechnung werden nur noch von sehr wenigen Providern angeboten. Die aus der Frühzeit von DSL bekannten Tarife mit einer Abrechnung gemäß den Datenvolumen sind mittlerweile vollkommen verschwunden. Im Gegensatz zu Mobilfunkanschlüssen weisen DSL Flatrates keine monatliche Volumenbegrenzung auf.

DSL Geschwindigkeiten

Die tatsächliche Geschwindigkeit eines DSL Anschlusses hängt von verschiedenen Bedingungen ab, insbesondere von der Qualität der Telefonkabel und der Entfernung zum nächsten Verteilerknoten des Glasfasernetzes. Daher kann die Verbindungsqualität selbst innerhalb einer Straße von Haus zu Haus deutlich variieren, die vom Provider angegebene Geschwindigkeit eines DSL Anschlusses wird in der Praxis nie erreicht. Auf zahlreichen Webportalen kann der User jederzeit den Online Speed testen, der in seinem Haus erreichbar ist. Empfehlenswert ist das in jedem Fall. Unerlässlich ist es sogar, wenn über das Internet ferngesehen werden soll oder aus anderen Gründen besonders hohe Bandbreiten benötigt werden. Das ist beispielsweise auch dann der Fall, wenn mehrere User über einen DSL Router gleichzeitig surfen möchten.

Online Speed hängt vom Provider ab

Wenngleich alle Anbieter dieselben Leitungen nutzen, hängt die Übertragungsgeschwindigkeit oft dennoch stark von der Wahl des Providers ab. Anbieter nutzen das Weitverkehrsnetz der Telekom und mieten dort unterschiedlich große Übertragungskapazitäten an. Auch die Verfügbarkeit eines DSL Anschlusses hängt stark von der Wahl des Providers ab, da die Ursachen für Netzausfälle oft im Rechenzentrum des Providers liegen.