Sparen mit Preisfehlern

Wer heute nicht mehr Lust hat, täglich nach Schnäppchen Ausschau zu halten, die dann eine läppische Ersparnis von 5 Prozent einbringen, der sucht besser nach Preisfehlern. Sie versprechen meist eine enorme Ersparnis – allerdings sollte man sich dann auch auf ein wenig Reibereien bei der Abwicklung gefasst machen.

Wie entsteht ein Preisfehler?

Preisfehler entstehen, wenn in einem Onlineshop ein Produkt aus Versehen falsch ausgezeichnet wird. Das Produkt wird dann wesentlich günstiger angezeigt und kann im Regelfall auch mit diesem Preis bestellt werden, bis dem jeweiligen Shopbetreiber auffällt, dass bei diesem Artikel etwas schiefläuft. Das Komma ist beispielsweise nur um eine Stelle verrückt und schon kostet ein Kindersitz nur noch 23 Euro statt 230 Euro oder ein anderes Produkt wird unabsichtlich zum Nulltarif zuzüglich Versandkosten angeboten.

Wie man Preisfehler ausnutzt

Die meisten Bestellungen, die auf extrem zu niedrigen Preisen basieren, werden nicht ausgeliefert. Der Händler kann einen solchen Kaufvertrag anfechten bzw. einfach erklären, dass die Ware aktuell nicht lieferbar ist. Allerdings erhalten die Betroffenen oft eine kleine Entschädigung für die „Unannehmlichkeiten“, beispielsweise einen Einkaufsgutschein. Es kommt aber durchaus auch vor, dass Artikel mit Preisfehlern ausgeliefert werden. Das ist regelmäßig dann der Fall, wenn sich der Verlust für den Händler in Grenzen hält und im Vergleich dazu die Verärgerung vieler Kunden nicht als relevante Korrekturmethode angesehen wird.

Es lohnt sich auf jeden Fall, Preisfehler auszunutzen. Auch wenn Sie die bestellte Ware im Regelfall nicht bekommen werden, haben Sie von der Aktion dennoch im Regelfall Vorteile. Und das Aufstöbern solcher Preisfehler ist auch nicht schwierig, denn viele Preisfehler-Blogs im Internet tragen diese zusammen.